Der Ausbildungsberuf Fachpraktiker/in für Holzverarbeitung ist ein anerkannter Ausbildungsberuf des Holzhandwerks. Fachpraktiker/innen führen unterstützende Tätigkeiten im Handwerk oder in der Industrie aus.

Ausbildungsinhalte:

  • Materialkunde, technisches Zeichnen
  • Fertigkeiten- und kenntnisse in der Holzbe- und verarbeitung erwerben
  • Arbeiten mit Holzbearbeitungsmaschinen, incl. Maschinenlehrgänge TSM 1-3
  • Grundlagen der Oberflächenbehandlung  incl.  Oberflächenlehrgänge TSO1-2
  • Betriebliche Ausbildungsphasen in heimischen Tischlereibetrieben
  • Herstellen von kleinen Möbelstücken
  • Die Abschlussprüfung beinhaltet die Herstellung eines kleinen Möbelstückes

Einsatz und Tätigkeitsbereiche:

  • Handwerksbetriebe
  • Montagebetriebe
  • Industriebetriebe
  • Möbelindustrie
  • Küchenindustrie

Der Ausbildungsgang schafft Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und ergebnisorientiertes Arbeiten. Für die Vermittlung von Ausbildungsinhalten steht ausreichend Zeit zur Verfügung. Förderung in Kleingruppen und Individualhilfen sind daher selbstverständlich.

Weiterqualifizierung:

Im Berufsfeld des Holzhandwerks gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten.

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer wird der Hauptschulabschluss erworben, wenn dieser bei Ausbildungsaufnahme noch nicht vorlag.

Nach der abgeschlossenen Ausbildung als Fachpraktiker/in für Holzverarbeitung kann man die Ausbildung zum/zur Tischler/in anschließen. Über die Anrechnung von Ausbildungszeiten gibt die Handwerkskammer Auskunft.

Ansprechpartnerin

Marita Schmidt

(Dipl.-Sozialpädagogin)
(05743) 928688